Ringkerntransformatoren, auch Toroidtransformatoren genannt, zeichnen sich durch ihren ringförmigen Eisenkern aus. Diese Konstruktion ermöglicht einen besonders hohen Wirkungsgrad, geringe elektromagnetische Streufelder und eine kompakte Bauweise. Dadurch eignen sie sich ideal für Anwendungen, bei denen Platz, Energieeffizienz und Betriebssicherheit entscheidend sind.
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Allgemeine Infos zur Funktionsweise von Stelltrafos finden Sie in unserem Ratgeber.
Die Auswahl des passenden Ringkerntransformators hängt von mehreren technischen Kriterien ab.Prüfen Sie zunächst die erforderliche Primär- und Sekundärspannung. Für industrielle Anwendungen werden häufig Eingangsspannungen von 230 V AC verwendet, während die Ausgangsspannung je nach Anwendung beispielsweise 12 V, 24 V oder 48 V beträgt.
Ein weiteres wichtiges Kriterium ist die Leistung (VA). Der Transformator sollte ausreichend Reserven bieten, um Lastspitzen zuverlässig abzudecken. Eine Leistungsreserve von etwa 20 % kann die Lebensdauer erhöhen.Berücksichtigen Sie außerdem:
Für sensible Mess-, Audio- oder Kommunikationssysteme empfehlen sich Ringkerntransformatoren aufgrund ihrer besonders geringen magnetischen Streufelder. In industriellen Schaltschränken profitieren Anwender von der kompakten Bauform und der hohen Energieeffizienz. Ingenieure sollten zusätzlich auf mechanische Befestigungsmöglichkeiten, Einschaltstromverhalten und EMV-Anforderungen achten, um eine optimale Integration in bestehende Systeme sicherzustellen.
Sie sind leiser im Betrieb als Standard-Transformatoren und erzeugen weniger Brummgeräusche. Sie bieten ein hervorragendes Preis-Leistungs-Verhältnis. Ringkerne benötigen weniger Energie, um ein Magnetfeld aufrechtzuerhalten, und verbrauchen daher weniger Strom.
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