RS PRO Inconel 600 Mineralisoliertes Thermoelement Typ K, Ø 1.5 mm x 1 m -40 °C → 1100 °C

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RS Best.-Nr.:
219-4472
Marke:
RS PRO
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Marke

RS PRO

Produkt Typ

Mineralisoliertes Thermoelement

Temperatursensor-Typ

K

Fühlerdurchmesser

1.5mm

Fühlerlänge

1m

Fühlermaterial

Inconel 600

messbare Temperatur max.

1100°C

Anschlusstyp

Kabel

Kabellänge

100mm

Normen/Zulassungen

IEC, RoHS Compliant

messbare Temperatur min.

-40°C

Ursprungsland:
GB

RS Pro IEC mineralisoliertes Thermoelement vom Typ K mit Gewindepot und Anschlüssen.


Von RS PRO gibt es eine Reihe von Temperatursensoren oder Prüfspitzen mit Thermoelement Typ K, die den Spezifikationen nach IEC 584 entsprechen. Diese Thermoelement-Temperaturfühler haben eine robuste Konstruktion mit einem mineralisolierten flexiblen Sondenmantel aus Edelstahl 310, der gebogen und geformt werden kann, um einem breiten Anwendungsspektrum gerecht zu werden. Das Thermoelement verfügt über eine einteilige, isolierte heiße Kontaktstelle zur Reduzierung elektrischer Störungen und eine Becherdichtung mit Feingewinde M8 x 1,00 mm für einen Temperaturbereich bis 200 °C.

Wie funktioniert ein Thermoelement?


Ein Thermoelement ist ein Sensor zur Temperaturmessung in einer Reihe verschiedener Prozesse und besteht aus zwei Drahtschenkeln aus unterschiedlichen Metallen, die an ihren beiden Enden miteinander verbunden sind und so zwei Verbindungsstellen bilden. Die heiße, oder Messverbindung, ist mit dem Gehäuse verbunden, dessen Temperatur gemessen werden soll. Die kalte Verbindung, oder die Referenzverbindung, ist mit einem Gehäuse mit bekannter Temperatur verbunden. Wenn die Messstelle auf etwas Heißes gesetzt wird, entsteht eine Spannung bzw. ein Potentialunterschied zwischen dieser und der Referenzstelle. Diese Spannung kann dann mit Thermoelement-Referenztabellen in eine Temperaturmessung umgewandelt werden. Dieser Vorgang wird auch als Seebeck-Effekt bezeichnet.

Was ist eine isolierte Verbindung?


Eine isolierte oder ungeerdete Verbindungsstelle ist eine Stelle, an der die Thermoelementdrähte miteinander verschweißt und vollständig von der äußeren Schutzhülle ummantelt, jedoch von dieser isoliert sind, häufig durch den Einsatz einer mineralischen Isolierung. Der Vorteil davon ist eine Verringerung der elektrischen Störungen und eine stabile Messung.

Was ist Mineralisolierung?


Die Mineralisolierung dient dazu, die Thermoelementdrähte voneinander und von der sie umgebenden Metallsondenhülle zu isolieren. Die Hülle ist mit hochverdichtetem Magnesiumoxidpulver gefüllt, das verhindert, dass die Leiter außer an der festen Verbindungsstelle miteinander in Kontakt kommen. Die hohe Dichte des Mineralpulvers ermöglicht eine schnelle Reaktion des Thermoelements, da es eine schnelle Wärmeübertragung zwischen dem Leiter und der Hülle fördert. Die Mineralisolierung schützt den Thermoelementdraht außerdem vor Umwelteinflüssen wie Korrosion, verhindert elektrische Störungen und sorgt dafür, dass das Kabel flexibel bleibt und gleichzeitig seine mechanische Festigkeit behält.

Wichtigste Eigenschaften und Vorteile


• Isolierte heiße Kontaktstelle für geringere elektrische Störungen

• Mineralisolierung für Flexibilität, Langlebigkeit und hohe Leistung

• Entspricht den Normen IEC 584

• Flexibel, kann zur einfachen Installation in Form gebogen werden

• Ummantelung aus Edelstahl 310 für Beständigkeit gegen Korrosion und Oxidation

• M8 x 1,0 mm Gewindetopfdichtung mit kleinem Rastermaß

• Großer Temperaturbereich von -100 bis +1100 °C.

Anwendungen


Thermoelemente vom Typ K (Nickel-Chrom/Nickel-Aluminium) sind die gängigste Art von Thermoelementen und zeichnen sich durch Genauigkeit und Flexibilität sowie einen großen Temperaturbereich aus. Typische Anwendungsbereiche für diese mineralisolierten Thermoelement-Sonden vom Typ K sind Wärmetauscher, Kraftwerke, Ziegel- und Zementöfen, Wärmebehandlungs- und Glühöfen, Thermostate, Lebensmittelthermometer, Fahrzeugdiagnostik und Labore.

Zubehör


M8-Verriegelungsmuttern sind erhältlich, siehe Best.-Nr. 762-1162 und 762-1187

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