RS PRO Edelstahl 310 Thermoelement Typ K, Ø 6 mm x 200 mm → 700 °C

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RS Best.-Nr.:
621-2401
Marke:
RS PRO
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Marke

RS PRO

Produkt Typ

Thermoelement

Temperatursensor-Typ

K

Fühlerdurchmesser

6mm

Fühlerlänge

200mm

messbare Temperatur max.

700°C

Fühlermaterial

Edelstahl 310

Normen/Zulassungen

RoHS Compliant

Reaktionszeit

5s

Ursprungsland:
FR

RS PRO IEC Mineralisoliertes Thermoelement Typ J und Typ K mit KNE-Anschlusskopf


Von RS PRO gibt es eine Reihe von Temperatursensoren oder Prüfspitzen mit Thermoelement Typ J und K, die den Spezifikationen nach IEC 584 entsprechen. Diese Thermoelement-Temperaturfühler sind robust konstruiert und verfügen über eine flexible Hülle aus mineralisoliertem Edelstahl 310, die gebogen und geformt werden kann, um einer Vielzahl von Anwendungen gerecht zu werden. Das Thermoelement verfügt über eine isolierte heiße Kontaktstelle zur Reduzierung der elektrischen Störungen. Ein Ende des Thermoelements ist mit einem kompakten KNE-Anschlusskopf abgeschlossen, der die Verbindungen schützt

Wie funktioniert ein Thermoelement?


Ein Thermoelement ist ein Sensor zur Temperaturmessung in einer Reihe verschiedener Prozesse und besteht aus zwei Drahtschenkeln aus unterschiedlichen Metallen, die an ihren beiden Enden miteinander verbunden sind und so zwei Verbindungsstellen bilden. Die heiße, oder Messverbindung, ist mit dem Gehäuse verbunden, dessen Temperatur gemessen werden soll. Die kalte Verbindung, oder die Referenzverbindung, ist mit einem Gehäuse mit bekannter Temperatur verbunden. Wenn die Messstelle auf etwas Heißes gesetzt wird, entsteht eine Spannung bzw. ein Potentialunterschied zwischen dieser und der Referenzstelle. Diese Spannung kann dann mit Thermoelement-Referenztabellen in eine Temperaturmessung umgewandelt werden. Dieser Vorgang wird auch als Seebeck-Effekt bezeichnet.

Was ist eine isolierte Verbindung?


Eine isolierte oder ungeerdete Verbindung ist die Stelle, an der die Thermoelementdrähte miteinander geschweißt und vollständig abgedeckt, aber von der äußeren Schutzhülle isoliert sind. Der Vorteil besteht darin, dass es eine Reduzierung der elektrischen Störungen und eine stabile Messung gibt.

Was ist Mineralisolierung?


Die Mineralisolierung wird verwendet, um die Thermoelementdrähte voneinander und von der umgebenden Metallummantelung zu isolieren. Die Hülle ist mit hochverdichtetem Magnesiumoxidpulver gefüllt, das verhindert, dass die Leiter außer an der festen Verbindungsstelle miteinander in Kontakt kommen. Die hohe Dichte des Mineralpulvers ermöglicht eine schnelle Reaktion des Thermoelements, da es eine schnelle Wärmeübertragung zwischen dem Leiter und der Hülle fördert. Die Mineralisolierung schützt den Thermoelementdraht außerdem vor Umwelteinflüssen wie Korrosion, verhindert elektrische Störungen und sorgt dafür, dass das Kabel flexibel bleibt und gleichzeitig seine mechanische Festigkeit behält.

Was ist ein Anschlusskopf?


Ein Anschlusskopf wurde entwickelt, um den Zugang zu den Verbindungen zwischen dem Sensor und der Geräteverdrahtung zu ermöglichen und Schutz vor den Elementen zu bieten. Der KNE-Anschlusskopf dieses Thermoelements hat eine Aluminium-Oberfläche und ist nach IP67 zertifiziert. Im Kopf ist ein Kompensationsanschlussklemmenblock und eine M20-Kabelverschraubung integriert. Der Tastkopf wird einfach über die Tastkopfverschraubungen und den Flansch in den Kopf geschoben. Der Anschlusskopf verfügt außerdem über eine Schraubkappe und eine Haltekette

Wichtigste Eigenschaften und Vorteile


• Isolierte heiße Kontaktstelle für geringere elektrische Störungen

• Mineralisolierung für Flexibilität und Haltbarkeit sowie hohe Leistung

• Entspricht den Normen IEC 584

• Flexibel, kann zur einfachen Installation in Form gebogen werden

• Sondenmantel aus Edelstahl 310 für Korrosionsbeständigkeit und Oxidation

• Tastkopf mit 6 mm Durchmesser

• IP67-zertifizierter Anschlusskopf für Anschlusszugang und Schutz

• Einfacher Einsteckvorgang über Sondenverschraubungen und Flansch

• M20-Kabelverschraubung

Anwendungen


Thermoelemente vom Typ K (Nickel-Chrom/Nickel-Aluminium) sind die gängigste Art von Thermoelementen und zeichnen sich durch Genauigkeit und Flexibilität sowie einen großen Temperaturbereich aus. Typische Anwendungsbereiche für diese mineralisolierten Thermoelement-Sonden vom Typ K sind Wärmetauscher, Kraftwerke, Ziegel- und Zementöfen, Wärmebehandlungs- und Glühöfen, Thermostate, Lebensmittelthermometer, Fahrzeugdiagnostik und Labore.

Thermoelemente vom Typ J (Eisen-Konstantan) haben einen kleineren Temperaturbereich und eine kürzere Lebensdauer bei höheren Temperaturen als Typ K, haben aber die gleiche Zuverlässigkeit. Thermoelemente vom Typ J eignen sich ideal zur Überwachung der Temperaturen von inerten Materialien und in Vakuumanwendungen. Zu den Anwendungsbereichen gehören Wärmeprozesse wie die Herstellung aus Kunststoffen und Harzen sowie Elektroöfen.

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