RS PRO PTMTCA7 Inconel 600 Thermoelement Typ K, Ø 1.5 mm x 150 mm -50 °C → 1200 °C

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RS Best.-Nr.:
824-0653
Marke:
RS PRO
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Marke

RS PRO

Temperatursensor-Typ

K

Produkt Typ

Thermoelement

Fühlerdurchmesser

1.5mm

Fühlerlänge

150mm

Fühlermaterial

Inconel 600

messbare Temperatur max.

1200°C

Anschlusstyp

Kabel

Serie

PTMTCA7

Kabellänge

1m

Normen/Zulassungen

RoHS Compliant

Reaktionszeit

2s

messbare Temperatur min.

-50°C

Ursprungsland:
FR

Mineralisoliertes RS Pro-IEC-Thermoelement Typ K mit Umhüllung aus Inconel Alloy 600, PVC-isoliert


Von RS PRO gibt es eine Reihe von Temperatursensoren oder Prüfspitzen mit Thermoelement Typ K, die den Normen IEC 584 entsprechen. Diese Thermoelement-Temperatursensoren haben eine robuste Konstruktion und verfügen über einen mineralisolierten flexiblen Mantel aus Iconel-Legierung 600 um den Tastkopf, der gebogen und geformt werden kann, um einer Vielzahl von Anwendungen gerecht zu werden. Das Thermoelement verfügt über eine ungeerdete heiße Kontaktstelle zur Reduzierung der elektrischen Störungen.

Wie funktioniert ein Thermoelement?


Ein Thermoelement ist ein Sensor zur Temperaturmessung in einer Reihe verschiedener Prozesse und besteht aus zwei Drahtschenkeln aus unterschiedlichen Metallen, die an ihren beiden Enden miteinander verbunden sind und so zwei Verbindungsstellen bilden. Die heiße, oder Messverbindung, ist mit dem Gehäuse verbunden, dessen Temperatur gemessen werden soll. Die kalte Verbindung, oder die Referenzverbindung, ist mit einem Gehäuse mit bekannter Temperatur verbunden. Wenn die Messstelle auf etwas Heißes gesetzt wird, entsteht eine Spannung bzw. ein Potentialunterschied zwischen dieser und der Referenzstelle. Diese Spannung kann dann mit Thermoelement-Referenztabellen in eine Temperaturmessung umgewandelt werden. Dieser Vorgang wird auch als Seebeck-Effekt bezeichnet.

Was ist eine isolierte Kontaktstelle?


Bei einer isolierten oder ungeerdeten Kontaktstelle werden die Thermoelementdrähte miteinander verschweißt und vollständig mit dem äußeren Schutzmantel bedeckt und von diesem isoliert, oft unter Verwendung einer mineralischen Isolierung. Der Vorteil dabei ist, dass die elektrischen Störungen reduziert werden und ein stabiler Messwert vorliegt.

Was ist eine Mineralisolierung?


Die Mineralisolierung dient dazu, die Thermoelementdrähte voneinander und von der sie umgebenden Metallsondenhülle zu isolieren. Die Hülle ist mit hochverdichtetem Magnesiumoxidpulver gefüllt, das verhindert, dass die Leiter außer an der festen Verbindungsstelle miteinander in Kontakt kommen. Die hohe Dichte des Mineralpulvers ermöglicht eine schnelle Reaktion des Thermoelements, da es eine schnelle Wärmeübertragung zwischen dem Leiter und der Hülle fördert. Die Mineralisolierung schützt den Thermoelementdraht außerdem vor Umwelteinflüssen wie Korrosion, verhindert elektrische Störungen und sorgt dafür, dass das Kabel flexibel bleibt und gleichzeitig seine mechanische Festigkeit behält.

Eigenschaften und Vorteile


• Isolierte heiße Kontaktstelle für geringere elektrische Störungen

• Mineralisolierung für Flexibilität und Haltbarkeit

• Entspricht Standard DIN 584

• Flexibel, kann zur einfachen Montage in Form gebogen werden

• Umhüllung aus Inconel Alloy 600 für hohe Betriebstemperaturen und Korrosionsbeständigkeit

Anwendungen


Thermoelemente Typ K (Nickel-Chrom / Nickel-Aluminium) sind die am häufigsten verwendeten Thermoelemente und sind sowohl genau als auch flexibel mit einem breiten Temperaturbereich. Zu den typischen Anwendungen für diese mineralisolierten Thermoelementsonden Typ K gehören Wärmetauscher, Kraftwerke, Ziegel- und Zementöfen, Wärmebehandlungs- und Glühöfen, Thermostate, Lebensmittelthermometer, Fahrzeugdiagnose und in Laboratorien.

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